Trekking · 3 Tage / 2 Nächte

Kameltrekking ab Foum Zguid: drei Tage im Schritt der Dromedare

Die Wüste im Tempo des Kamels sind vier Kilometer in der Stunde. Bei dieser Geschwindigkeit durchquert man die Landschaft nicht mehr, man sieht ihr beim Verändern zu: Spuren im Boden werden lesbar, Akazien zählbar, und kein Motor unterbricht die Stille. So ist man hier jahrhundertelang gereist, und es ist immer noch die schönste Art.

ab 230 € / Person

Dromedarkarawane auf dem Weg zu den Dünen ab Foum Zguid
◆ Lokale Agentur in Foum Zguid ◆ Saharaguides mit Namen ◆ Preise veröffentlicht, keine Überraschungen

Die Eckdaten

Dauer3 Tage / 2 Nächte
AbfahrtFoum Zguid
Maximale Gruppengröße8

Preis pro Person bei 2 Reisenden. Ab vier Personen wird es günstiger — schreiben Sie uns.

Routenverlauf

  1. Tag 1

    Am späten Vormittag werden die Dromedare in der Palmenoase von Foum Zguid beladen. Vier Stunden Marsch nach Süden, Mittagessen im Schatten einer Akazie, dann sanfter Anstieg zum ersten Lager am Fuß des Jbel Bani. Sonnenuntergang über den Graten, Abendessen am Feuer.

  2. Tag 2

    Der schönste Tag: Der Schotter endet, der Sand beginnt, und der Erg taucht in Wellen auf. Fünf bis sechs Stunden Marsch mit langen Pausen und einer ausgiebigen Siesta in der Mittagshitze. Lager mitten in den Dünen, Aufstieg auf einen Kamm für die Sternennacht.

  3. Tag 3

    Aufbruch vor Sonnenaufgang, um in der Kühle bis zum Rand des Iriki-Sees zu laufen, wo der Sand weißem Ton weicht. Mittagessen, dann Rückfahrt im 4x4 nach Foum Zguid (2 h) — den Weg zu Fuß zurück müssen Sie nicht.

Inbegriffen

  • Dromedare (eines pro Person) und Kameltreiber
  • Koch und vollständiges mobiles Lager
  • Vollpension vom Mittagessen an Tag 1 bis Tag 3
  • Zelte, Matratzen, Decken und Schlafsäcke
  • Rückfahrt im 4x4 ab dem Iriki-See
  • Wasser und Tee ohne Begrenzung

Nicht inbegriffen

  • Weitere Getränke
  • Eigener Schlafsack, falls bevorzugt
  • Trinkgeld

Laufen oder reiten — Sie entscheiden

Die meisten stellen sich Kameltrekking als drei Tage im Sattel vor. In Wirklichkeit wechselt man ständig. Die Karawane geht im Schritt, und es ist über weite Strecken bequemer, nebenher zu laufen und für lange Geraden, den späten Nachmittag oder wenn die Beine es verlangen aufzusitzen. Es gibt in keine Richtung eine Verpflichtung, und niemand zählt Kilometer.

Rechnen Sie dennoch mit vier bis sechs Stunden Fortbewegung am Tag, auf flachem oder sanft ansteigendem Gelände. Keine technische Schwierigkeit, aber am Abend eine echte Müdigkeit — die Sorte, die gut schlafen lässt.

Das mobile Lager ist etwas anderes als das feste Camp

Der Unterschied zu einer Nacht in unserem Wüstencamp im Erg Chegaga ist deutlich. Hier trägt alles auf dem Rücken der Dromedare: leichte Zelte, Teppiche, Matratzen, Töpfe. Das Lager wird dort aufgebaut, wo der Tag aufhört, meist in einer windgeschützten Dünenmulde. Keine Dusche, kein Licht, keine Nachbarn. Eine Schüssel warmes Wasser, eine Lampe, das Feuer.

Das ist einfacher als das feste Camp, und darin liegt genau der Reiz: Sie schlafen an einem Ort, an dem gestern niemand geschlafen hat und morgen niemand schlafen wird.

Die Wandersaison

Oktober bis April, ohne Ausnahme. Über 35 °C brechen selbst die Kameltreiber nicht auf, und sie haben recht. November und März bieten das beste Verhältnis: Tage um 24 °C und Nächte, die sich im Zelt aushalten lassen. Monat für Monat steht das in beste Reisezeit.

Wenn Sie einen Tag mehr haben

Das 4-Tage-Trekking läuft nach dem Erg El Mhazil weiter nach Westen, folgt dem Rand des Iriki-Sees und erreicht die ersten Kämme des Erg Chegaga. Es ist die Durchquerung von einem Erg zum anderen — die Strecke der alten Karawanen, im Maßstab eines heutigen Urlaubs.

Häufige Fragen

Wie fit muss man sein?

So fit wie jemand, der gelegentlich sonntags wandert. Das Gelände ist flach oder sanft gewellt, technisch anspruchslos, und für jede Person steht ein Dromedar bereit. Anstrengend ist nicht die Strecke, sondern der einfache Komfort des mobilen Lagers: drei Tage ohne Dusche und ohne Steckdose.

Läuft man oder reitet man?

Beides, und Sie entscheiden das unterwegs. Die Karawane geht im Schritt, deshalb läuft fast jeder vormittags mit und sitzt am Nachmittag oder auf langen Geraden auf. Niemand zählt Kilometer, und der Kameltreiber passt das Tempo im Gehen an.

Was passiert mit dem Gepäck?

Die Dromedare tragen pro Person eine weiche Tasche (8-10 kg); der Rest bleibt bei uns im Dorf. Sie selbst laufen mit einem kleinen Tagesrucksack: Wasser, Tuch, Kamera.

Worin unterscheidet es sich vom festen Camp?

Hier trägt alles auf dem Rücken der Tiere: leichte Zelte, Teppiche, Matratzen, Töpfe. Das Lager entsteht dort, wo der Tag endet, meist im Windschatten einer Düne, die der Kameltreiber aussucht. Eine Schüssel warmes Wasser am Abend, eine Petroleumlampe, das Feuer. Sonst nichts — und genau darin liegt der Sinn: Sie schlafen jede Nacht dort, wo am Vorabend niemand geschlafen hat.

Geht das mit Kindern?

Ja, ab etwa 8 Jahren. Kinder laufen weniger und reiten mehr, die Etappen werden kürzer, und das Team gibt gern weiter, was es kann: Brot im Sand backen, Spuren lesen, ein Tuch binden.

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