Erg-Chegaga-Camp: die beiden Varianten, mit den Preisen davor
| Variante | Was enthalten ist | Preis / Person |
|---|---|---|
| Klassisches Camp | Ausgestattetes Nomadenzelt mit Betten, berberisches Abendessen, Frühstück, Gemeinschaftssanitär | ab 70 € |
| Luxuscamp | Privatzelt 20 m², Hotelbettwäsche, eigene Warmwasserdusche, Abendessen am gedeckten Tisch | ab 150 € |
| Mit Transport ab dem Dorf | Hin- und Rückfahrt im 4x4 über den Iriki-See und Dromedare zum Sonnenuntergang | = 2-Tages-Tour, ab 140 € |
Basis zwei Personen, Halbpension. Die meisten Reisenden buchen das Camp innerhalb einer Tour, das ist die einfachste und günstigste Variante.
Wie die Nacht abläuft
- 17:00 — empfohlene Ankunft: genug Zeit zum Ankommen vor dem goldenen Licht.
- 18:30 — Sonnenuntergang vom Dünenkamm, mit einem Glas Tee in der Hand.
- 20:00 — berberisches Abendessen am Feuer.
- 21:30 — an manchen Abenden Trommeln, an anderen Stille. Beides wird respektiert.
- Nachts — im Zelt oder unter freiem Himmel, ganz wie Sie möchten.
- Sonnenaufgang — Wecken freiwillig, Frühstück, Abfahrt wann immer Sie wollen, vor Mittag.
Der Himmel, der eigentliche Grund
Ohne eine einzige künstliche Lichtquelle im Umkreis von 60 Kilometern gehört der Himmel über dem Erg Chegaga zu den dunkelsten, die von Europa aus mit dem Auto erreichbar sind. Im Winter ist die Milchstraße mit bloßem Auge detailliert zu sehen, und Orion steht direkt über den Zelten. Das ist auch der Grund, warum Dezember und Januar mit Nächten von 0 bis 6 °C weiterhin empfohlene Saison sind, wenn man Kälte nicht scheut: die Ausrüstung stellen wir.
Die Saison
Das Camp ist von September bis Anfang Juni aufgebaut und wird im Hochsommer abgebaut. Das ist keine Geschäftsentscheidung, sondern gesunder Menschenverstand: im Juli fallen die Nächte nicht unter 26 °C, und ein Zelt wird dann zum Backofen. Wer im Sommer Wüste möchte, hat die Tagestour bei Sonnenaufgang; ausführlich steht das in beste Reisezeit.
Wo das Camp genau steht und was ringsum liegt: unsere Reiseziele. Weitere übliche Fragen zum Übernachten in der Wüste: häufige Fragen. Dasselbe Camp bauen wir auch im Erg El Mhazil auf, mit halb so viel Piste und zehn Euro weniger. Und wenn das Lager lieber jede Nacht mit Ihnen weiterziehen soll, statt an einem festen Ort zu stehen, ist das unser Trekking mit Dromedaren.
Häufige Fragen
Wie sehen die Zelte von innen aus?
Nomadenzelt aus doppeltem Segeltuch mit richtigen Betten (keine Matten auf dem Boden), Laken, Decken und im Winter warmen Schlafsäcken, Teppichen und einer Laterne. Es lässt sich vollständig schließen. Es ist kein Hotel und will keines sein: bequem genug zum Schlafen, einfach genug, dass man den Wind noch hört.
Gibt es Toiletten? Und eine Dusche?
Im klassischen Camp Gemeinschaftssanitär mit fließendem Wasser. Eine eigene Warmwasserdusche gibt es nur im Luxuscamp, wo jedes Zelt sein eigenes Bad hat.
Kann man unter freiem Himmel schlafen?
Ja, und wir empfehlen es zumindest für einen Teil der Nacht: Matratze vor das Zelt, Schlafsack, Milchstraße als Decke. Das Zelt bleibt daneben aufgebaut. Die meisten, die draußen anfangen, kommen gegen drei Uhr morgens herein, wenn die Kälte einsetzt.
Was gibt es zu essen?
Berberische Küche, am selben Nachmittag vor Ort gekocht: Harira, Salate, Gemüse- oder Hähnchentajine, unter dem Sand gebackenes Brot, Obst und Tee. Allergien oder besondere Ernährung bei der Buchung angeben, das ist kein Problem; vegetarisch ist hier ohnehin Alltag.
Kann man nur die Übernachtung buchen, ohne Tour?
Ja, wenn Sie mit dem eigenen Allradfahrzeug kommen: Sie bekommen den GPS-Punkt, den aktuellen Pistenzustand und auf Wunsch einen Guide, der ab dem Dorf vorausfährt. Mit einem Straßenfahrzeug geht es nicht, weil Piste und Sebkha dafür nicht befahrbar sind.